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Wussten Sie, dass wir alles haben um unsere Emissionen bis 2030 halbieren zu können?

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Der dritte Teil des IPCC Berichts zeigt, dass die Menschheit das Klimaziel von 1.5° Celsius Erwärmung überschreiten wird. Er gibt aber auch Anlass zu vorsichtigem Optimismus, in dem der Bericht Massnahmen und Handlungsempfehlungen zur Einschränkung des Klimawandels aufzeigt.

«Wir haben die Werkzeuge und das Know-how, um die Erwärmung zu begrenzen»

Hoesung Lee, IPCC-Vorsitzender

Um was geht es

Der Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), ist eine zwischen-staatliche Institution, welche den Stand der wissenschaftlichen Forschung zum Klimawandel zusammenzufasst. Dies soll für politische Entscheidungsträger wissenschaftsbasierte Entscheidungsgrundlagen liefern.

Die Assessment Reports erscheinen alle 6 bis 7 Jahre und tragen das verfügbare Wissen zum Klimawandel zusammen. Dafür arbeiten jeweils rund 2’000 Wissenschaftler Hand in Hand.

Warum ist das wichtig

Nachdem der erste Teil des IPCC-Berichts klar vor Augen führte, dass es den menschengemachten Klimawandel gibt, zeigte der zweite Teil die verheerenden Folgen dieses Klimawandels auf. Der dritte Teil zeigt auf, was wir tun müssen und können, um den Klimawandel zu begrenzen – und wo wir derzeit stehen.

So wird klar, dass wir nicht auf Kurs sind und «business as usual» eine Erwärmung von ungefähr 3.2° Celsius bedeuten würde. Das ist zwar besser als noch vor 10 Jahren, reicht aber nicht.

Es wird ebenfalls klar, dass wir das Wissen und die Technologien haben, um die gesetzten Klimaziele zu erreichen. So muss frühzeitig kohlenstoffintensive Infrastruktiv aus dem Verkehr gezogen werden. Emissionen von Infrastruktur, die nicht ersetzt werden kann, müssen via technologische Eingriffe aus der Atmosphäre gezogen werden. Solche Eingriffe können sowohl biologisch, etwa durch Aufforstung, oder mechanisch, beispielsweise durch den Entzug von CO2 aus der Luft passieren.

Auch aus wirtschaftlicher Sicht lohnt sich die Eindämmung des Klimawandels, hält doch der Bericht fest, dass der wirtschaftliche Nutzen einer Begrenzung der Erwärmung auf 2°C die Kosten überwiegt.

Die Globalance-Sicht

Der IPCC Bericht macht klar, dass «business as usual» nicht zukunftsfähig ist. Er gibt aber auch Anlass zu Hoffnung, denn wir verfügen über die Werkzeuge, um unseren Planeten vor dem Klimawandel zu schützen. Ein Beispiel dazu ist das Schweizer Unternehmen Climeworks, dass CO2 direkt aus der Luft zieht und anschliessend binden kann. Diese Werkzeuge sollten skalierbar gemacht werden, damit sie bald flächendeckend eingesetzt werden können. Denn auch wenn es teuer werden wird, den Klimawandel zu vermindern und mit den Folgen umzugehen, werden die Kosten dafür nie mehr so niedrig sein wie heute.

Umso wichtiger ist es also, investiertes Kapital dorthin zu lenken, wo das Erwärmungspotential unter 2° Celsius liegt.

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